Vom Hobby zu Nadelsaurus

Nach meinen ersten Nähversuchen blieb die Nähmaschine nicht lange stehen. Ich nähte immer mehr, probierte Neues aus und lernte mit jedem Projekt dazu.

Irgendwann kam allerdings eine Phase, in der ich zwar unbedingt nähen wollte, aber einfach nicht wusste, was. Die Lust war da, die Ideen irgendwie nicht.

Das änderte sich schlagartig, als wir erfuhren, dass wir unser erstes Kind erwarteten.

Plötzlich war mein Kopf wieder voller Nähprojekte. Ich konnte gar nicht so schnell nähen, wie neue Ideen entstanden. Kleidung, Accessoires, kleine Alltagshelfer – ständig fiel mir etwas Neues ein, das ich unbedingt ausprobieren wollte.

Je mehr entstand, desto öfter kam der Gedanke:

„Warum eigentlich nicht auch für andere nähen?“

Also wagte ich kurz vor dem ersten Geburtstag unseres Sohnes den Schritt in die Selbständigkeit, bis nur noch der passende Name fehlte.

Mir war wichtig, dass man sofort erkennt, dass es ums Nähen geht. Gleichzeitig sollte der Name verspielt sein und zu unserer kleinen Familie passen. Begriffe mit „Faden“ und „Nadel“ schwirrten lange durch meinen Kopf. Auch „Jhonny“ – mein Spitzname in der Familie – und ein Fuchs, weil mein Mann Füchse liebt, standen kurz zur Auswahl. Aber nichts fühlte sich wirklich richtig an.

Irgendwann habe ich mir mit meinem Sohn ein Bilderbuch über Dinos angeschaut und plötzlich war er da:

Nadelsaurus.

Bis heute könnte ich mir keinen passenderen Namen vorstellen. Er erinnert mich jeden Tag daran, dass dieses kleine Unternehmen mitten aus unserer Familie entstanden ist.

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